Brutkrankheiten erkennen und richtig handeln

Zur aktuelle Entwicklung der Verbreitung  Asiatische Hornisse Letzte Woche wurde die asiatische Hornisse im Flums gefunden und gestern in Rüthi. Die Art hat nun das Rheintal eingenommen und ist auch auf die Höhe von Liechtenstein vorgedrungen. Somit muss nun jederzeit auch mit Sichtungen und Funden in Liechtenstein gerechnet werden. Zur Überwachung ist ein Dochtglas wichtig. Anleitung siehe Anhang.

Die Brutkontrolle ist eine der wichtigsten Massnahmen, um Krankheiten in einem frühen Stadium zu erkennen. Ein lückenhaftes Brutnest, ein ungewöhnlicher Geruch, abnormale Zelldeckel oder nicht gesund aussehende Maden können Anzeichen einer meldepflichtigen Seuche wie Faul- oder Sauerbrut sein.

Vorgehen im Falle von Faul- oder Sauerbrut:
Bei einem Verdacht auf eine der beiden meldepflichtigen Bienenseuchen ist unverzüglich der Bieneninspektor beizuziehen. Keinesfalls sind eigenhändig allfällige Sanierungsmassnahmen einzuleiten.

Hat sich der Verdacht bestätigt, müssen die Anweisungen der BieneninspektorInnen strikte befolgt werden. Völker, die sich in einem Sperrgebiet befinden, dürfen nicht verstellt werden. Die aktuellen Sperrgebiete sind auf den Internetseiten fast aller Kantone ersichtlich. Die Links dazu finden sich in einer Tabelle auf bienen.ch unterhalb der Technischen Weisungen.

Für Sanierungen kann beim BGD eine Handwaschwanne ausgeliehen oder für grössere Reinigungsaktionen das Bienengesundheitsmobil reserviert werden.

Merkblätter:
2. Übersicht Krankheiten und Schädlinge
2.1. Faulbrut
2.2. Sauerbrut
4.7.3. Gesunde Völker erkennen
BGD-Angebote Handwaschwanne und Bienengesundheitsmobil